OrientsReifenDas Unternehmen gab kürzlich bekannt, sein Hochleistungsrechnersystem der siebten Generation (HPC) erfolgreich mit seiner eigenen Reifendesignplattform T-Mode kombiniert zu haben, um die Reifenentwicklung deutlich effizienter zu gestalten. Die T-Mode-Plattform wurde ursprünglich entwickelt, um Daten aus verschiedenen Forschungs- und Entwicklungssimulationen des renommierten japanischen Reifenherstellers zu integrieren. 2019 ging Orient noch einen Schritt weiter, indem es künstliche Intelligenz in die traditionellen Grundlagen der Reifenentwicklung integrierte und mithilfe computergestützter Konstruktion die neue „T-Mode“-Plattform einführte.
Orient Tire stellte in einer Erklärung vom 16. Juli klar, dass Supercomputer als zentrale Ressource für T-Mode dienen, um die Entwicklung leistungsfähigerer Reifenprodukte zu beschleunigen. Mithilfe des neuesten HPC-Systems konnte Orient die bestehende T-Mode-Software weiter optimieren und die Berechnungszeit für Konstrukteure um mehr als die Hälfte reduzieren. Orient gab an, die Genauigkeit inverser Probleme in Deep-Learning-Modellen durch verbesserte Datenerfassung weiter steigern zu können. Im Kontext von Deep Learning und Engineering versteht Orient unter einem inversen Problem die Ableitung von Designspezifikationen für Reifenstruktur, -form und -profil aus einem gegebenen Leistungswert. Dank modernisierter Supercomputer und eigens entwickelter Software kann Orient nun Reifenstruktur und Fahrzeugverhalten mit hoher Präzision simulieren. Durch die deutliche Erhöhung der Anzahl großflächiger Prognosen von Aerodynamik und Materialeigenschaften sollen Reifen mit exzellentem Rollwiderstand und Verschleißfestigkeit entwickelt werden. Orient setzte diese Technologie bereits bei der Entwicklung der neuen Open Country a T III Reifen mit großem Durchmesser ein. Die für elektrische Pick-ups und SUVs konzipierten Reifen sind jetzt in Nordamerika erhältlich.
Veröffentlichungsdatum: 25. Juli 2024





