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Der globale Butylkautschukmarkt erlebte im Juli aufgrund steigender Kosten und Exporte einen starken Aufschwung.

Im Juli 2024 erlebte der globale Butylkautschukmarkt einen Aufwärtstrend, da das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage den Preisdruck erhöhte. Verstärkt wurde diese Entwicklung durch eine stark gestiegene Auslandsnachfrage nach Butylkautschuk, wodurch der Wettbewerb um die verfügbaren Mengen zunahm. Gleichzeitig wurde der positive Trend durch angespannte Marktbedingungen aufgrund höherer Rohstoffpreise, gestiegener Betriebskosten und höherer Produktionskosten verstärkt.

Der globale Butylkautschukmarkt erlebte im Juli aufgrund steigender Kosten und Exporte einen starken Aufschwung.

Auf dem US-Markt befindet sich die Butylkautschukindustrie im Aufwind, vor allem aufgrund gestiegener Produktionskosten infolge des höheren Preises für den Rohstoff Isobuten. Dies führte zu einem allgemeinen Preisanstieg am Markt. Der positive Trend am Butylkautschukmarkt spiegelt trotz umfassender Herausforderungen eine starke Preisdynamik wider. Gleichzeitig sahen sich jedoch die nachgelagerten US-amerikanischen Automobil- und Reifenindustrien mit Schwierigkeiten konfrontiert. Obwohl sich die Umsätze im Juli nach den durch die Cyberangriffe im Juni verursachten Störungen voraussichtlich erholen werden, gingen sie im Vergleich zum Vormonat um 4,97 Prozent zurück. Diese schwache Performance steht im Gegensatz zum positiven Trend am Butylkautschukmarkt, da die Lieferketten durch die anhaltenden Beeinträchtigungen der US-Hurrikansaison und steigende Exporte belastet sind. Steigende Produktionskosten, Lieferkettenunterbrechungen und steigende Exporte haben gemeinsam ein positives Marktumfeld für Butylkautschuk geschaffen, wobei höhere Kosten trotz der Schwierigkeiten in der Automobil- und Reifenindustrie höhere Preise stützen. Zudem hat die anhaltend hohe Zinspolitik der Fed, deren Kreditkosten mit 5,25 % bis 5,50 % auf einem 23-Jahres-Hoch liegen, die Rezessionsängste verstärkt. Diese wirtschaftliche Unsicherheit, gepaart mit einer schwachen Nachfrage nach Automobilen, hat zu einer pessimistischen Stimmung geführt.
Auch der chinesische Butylkautschukmarkt verzeichnete einen Aufwärtstrend, vor allem aufgrund des um 1,56 % gestiegenen Rohstoffpreises für Isobutan, der zu höheren Produktionskosten und einem verstärkten Einsatz führte. Trotz der Schwäche der nachgelagerten Automobil- und Reifenindustrie wurde die Nachfrage nach Butylkautschuk durch einen Exportanstieg um rund 20 % auf 399.000 Einheiten angekurbelt. Dieser Exportanstieg führte zu einem erhöhten Verbrauch bei gleichbleibenden Lagerbeständen. Die durch Taifun Gami verursachten massiven Lieferkettenunterbrechungen beeinträchtigten den Warenfluss in der Region erheblich und legten wichtige Produktionsstätten lahm, was zu einer akuten Butylkautschukknappheit und einem weiteren Preisanstieg führte. Aufgrund des Butylkautschukmangels waren die Marktteilnehmer gezwungen, ihre Gebote zu erhöhen, um nicht nur die gestiegenen Produktionskosten zu decken, sondern auch angesichts des knappen Angebots ihre Margen zu verbessern.

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Auf dem russischen Markt führten höhere Isobutenpreise zu höheren Produktionskosten für Butylkautschuk, was wiederum höhere Marktpreise zur Folge hatte. Gleichzeitig ging die Nachfrage der Automobil- und Reifenindustrie in diesem Monat aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit zurück. Obwohl die Kombination aus höheren Produktionskosten und schwacher Inlandsnachfrage die Marktentwicklung negativ beeinflussen könnte, bleibt der Gesamtmarkt optimistisch. Diese positive Prognose wird maßgeblich durch einen Anstieg der Exporte in wichtige Märkte wie China und Indien gestützt, wo die Nachfrage nach Butylkautschuk weiterhin hoch ist. Die gestiegene Aktivität trug dazu bei, die Abschwächung der heimischen Wirtschaft auszugleichen und den Aufwärtsdruck auf die Preise aufrechtzuerhalten.
Der Markt für Butylkautschuk dürfte in den kommenden Monaten aufgrund der steigenden Nachfrage aus der Automobil- und Reifenindustrie wachsen. Aleksej Kalitsev, Vorsitzender des Verbandes der Automobilhersteller, betonte, dass der russische Neuwagenmarkt weiterhin stetig expandiere. Obwohl sich das Umsatzwachstum verlangsamt habe, sei das Potenzial für weiteres Wachstum weiterhin hoch. Der Anteil der Fahrzeuge, die über Parallelimporte auf den Markt gelangen, sinke auf ein nahezu vernachlässigbares Niveau. Der Automobilmarkt werde zunehmend von offiziellen Importeuren und Herstellern dominiert. Eine Kombination von Faktoren, darunter staatliche Bemühungen zur Förderung der lokalen Produktion, dürfte jedoch zu einem raschen Rückgang der Importe führen. Zu den Schlüsselfaktoren, die die Entwicklung des Neuwagenmarktes beeinflussen könnten, zählen die geplante schrittweise Erhöhung der Entsorgungsgebühr und die bevorstehende Steuerreform. Obwohl diese Faktoren bald spürbare Auswirkungen zeigen werden, werden die vollen Auswirkungen erst Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres sichtbar sein.


Veröffentlichungsdatum: 16. August 2024